Hoffen auf Bunga-Bunga

Jetzt gilt’s:

Donald Trump hat nach einer furiosen ersten Woche, in der er Dekret nach Dekret unterzeichnete, erstmals Widerspruch erfahren müssen – von einem New Yorker Gericht, das sein Muslim-Einreiseverbot in vier konkreten Fällen aufhob. Auch prüfen die Generalstaatsanwälte mehrerer US-Bundesstaaten, ob sie Klage erheben sollen, da ihrer Auffassung nach das Dekret verfassungswidrig ist.

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Alle Jahre wieder: Die Ost-West-Trassen-Diskussion. Ein Beitrag zur Beendigung.

tl;dr: Der Straßenbauzombie Ost-West-Trasse ist wieder im Gespräch. Dabei böte eine Brücke auf Höhe der Rheingrafenstraße eine gute Alternative.

Es weihnachtet sehr und auf den Wunschzetteln vieler Lokalpolitiker steht auch dank des aktuellen Verkehrsentwicklungskonzepts ein Zombie-Straßenbauprojekt: Die Ost-West-Trasse. Die schon oft totgesagte Straße entlang des Kohlenwegs an den Bahngleisen, die Bosenheimer Straße und Ochsenbrücke auf der einen und mittels eines aufgeweiteten Bahnviadukts die Salinenstraße auf Höhe der Moltkestraße auf der anderen Seite verbindet.

In die Kritik geriet das Projekt Anfang des Jahrzehnts. Im Jahr 2011 sprach sich die Mehrheit bei einer Bürgerbefragung gegen das Projekt aus. Kritisiert wurde vor allem die Belastung für die Berufsbildende Schule, unter deren Fenstern die neue Straße verlaufen würde. Dabei gäbe es eine Alternative. Die Alternative, das ist die Rheingrafenstraße.

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bosenheim

Make Bosenheim great again 2.0 – Ein neues Schild

tl;dr: Die Planiger wollen keine Moschee im Gewerbegebiet? Dann gehört das Areal eben wieder zu Bosenheim – wie früher. Ätschibätsch!

Manchmal beweist die Stadtverwaltung Bad Kreuznach eine gewisse Kreativität. Jetzt wurden im neuen Gewerbegebiet P7 am Grenzgraben, also hinter dem Flugplatzkreisel, dort wo Disco und Gartencenter stehen und die neue Ditib-Moschee stehen sollte, einfach neue Ortsschilder aufgestellt. Das Gewerbegebiet gehört demnach nun zum Stadtteil Bosenheim, nicht mehr zum Stadtteil Planig, wie es zuvor auf den Schildern zu lesen war. Das klingt banal, hat aber wohl einen sehr politischen Hintergrund. Spekulieren Sie mit: (mehr …)

Kuba

Tschüssi, Erich Honecker des Südens! Tschüssi, Restverstand …

tl;dr: Castro ist tot. Revolutionsromatikkitsch ist es leider nicht.

Ein alter Mann ist gestorben. Das ist möglicherweise unschön für ihn, jedoch durchaus ein positives Zeichen für all jene, die unter ihm litten. Doch die deutsche Linke dreht gerade komplett auf sentimental: Da werden dem Herrn Castro (Nee, Genosse geht schon mal gar nicht) wärmste Worte nachgerufen, gefühlige „mach’s gut“-Botschaften allerorten. Das hat er nicht verdient.

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